Titel: Nachdenk-Blog

... von Thomas. Träumer, Freidenker und Perfektionist auf der Suche nach Antworten.

weltenmusterung:

Kaum ein anderer Tag hat sich so ins Gedächtnis der Deutschen gebrannt wie der Mauerfall am 9. November 1989. Jeder, der damals schon gelebt hat, weiß bis heute noch bis ins Detail, was er an diesem historischen Datum getan und wie er die wichtige Nachricht erfahren hat. Der Moment, als Schabowski die sofortige Öffnung der Grenzen bekannt gab, wird unvergessen bleiben, auch wenn er gewissermaßen auf einem Missverständnis beruhte.

Heutzutage werden die Ursachen für diesen entscheidenden Revolutionsschritt vornehmlich auf die friedlichen Proteste der Bürger reduziert, deren Bilder um die ganze Welt gingen. “Wir sind das Volk!”, “Schwerter zu Pflugscharen” und “Gorbi, Gorbi” sind nur einige ihrer Parolen, die durch ganz Deutschland schallten. Tatsächlich waren die Montagsdemonstrationen wohl eher nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Die politischen Veränderungen in der UdSSR (Glasnost und Perestroika), das Ende der sowjetischen Existenzgarantie, die katastrophale Wirtschaftslage der DDR und damit zunehmende Abhängigkeit von der BRD, die Ausreisewelle und der fehlende Reformwille der SED sowie viele weitere sind wohl als eigentliche Gründe zu verbuchen, die dringende Veränderungen unvermeidbar machten.

Für viele hört die Geschichte der deutschen Einigung an diesem Punkt mehr oder weniger auf. Aber bis zu dem wirklich großen Tag, dem 3. Oktober 1990, vergingen schließlich noch 11 ereignisreiche Monate, die nicht vergessen werden dürfen. Bevor die deutsche Einheit Wirklichkeit werden konnte, mussten Hemmungen in der DDR und auch in der BRD abgebaut werden, Befürchtungen der europäischen Staaten entkräftigt und die Zustimmung aller vier Siegermächte gesichert werden. Dazu legte man fest, wie ein vereintes Deutschland aussehen könnte, machte Zugeständnisse an die Sowjetunion, erkannte die Grenze zu Polen an, schränkte sich militärisch signifikant ein und verpflichtete sich zu gesamteuropäischer Zusammenarbeit etc etc. Es gab wirklich viel zu tun. Mit dem Mauerfall war ein gemeinsamer deutscher Staat eben noch lange nicht beschlossene Sache.

Umso wichtiger und bedeutungsvoller ist der heutige Tag. Der Tag der Deutschen Einheit. Der Tag- und man kann das mit Fug und Recht behaupten- der die gesamte Welt verändert hat. Er besiegelte das Ende von vier Jahrzehnten deutscher Trennung und das Ende des Ost-West-Konflikts. Er läutete in Gesamtdeutschland eine Ära der Demokratie, Menschenrechte, Sicherheit und Freiheit von staatlicher Repression ein und er ist ein wertvoller Ausgangspunkt für die Entwicklung der europäischen Union mit all ihren Stärken und Schwächen. Die Bedeutung des 3.Oktobers für uns darf nie vergessen werden, es ist nicht nur ein Tag, an dem viele nicht arbeiten müssen,sondern ein Tag, der uns quasi zu dem gemacht haben, was wir sind.

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Zurück ins Paradies

Es ist wieder so weit. Zwar bin ich erst seit vier Wochen wieder in der Schule und lerne fleißig, doch trotzdem geht das Reisen weiter. Zumindest bald; Wir machen eine Studienfahrt. Und diese Studienfahrt geht an den für mich schönsten Ort der Welt (abgesehen von Greifswald natürlich): la Côte d’Azur!

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Tag der Entscheidung - Morgen wählen gehen!

Morgen ist also der große Tag. Die Entscheidung über das kleinere Übel der Zukunft steht an. Und ganz Deutschland geht wählen. Oder, nicht ganz Deutschland. Ich habe mich schon zuvor gefragt, warum laut dieser Statistik die Wahlbeteiligung in den Ost-Bundesländern noch immer geringer ausfällt. Eine mögliche Antwort habe ich heute erhalten.

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Ein Fehler im System

Nun bin ich also bereits seit drei Wochen wieder in der Schule. Spanisch ist wie erwartet mein vorläufiges Lieblingsfach und Wirtschaftslehre ist wie erwartet vorläufig am trockensten. Ich wollte nicht schreiben „am langweiligsten“, denn an diesem Fach stoße ich mich manchmal. Und das nicht, weil es eben trocken ist, sondern weil dabei an manchen Stellen Dinge gelehrt werden, die meiner Einstellung ein bisschen zuwiderlaufen.

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Let’s Denk - Überbevölkerung und Ressourcenverschwendung 

Wir sollten uns klar machen, dass wir heute nur im Wohlstand leben können, weil es drei Viertel der Menschheit nicht tun.

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Am Scheideweg nach kurzem Ringen,
Nahm ich den Stilleren unter die Schwingen,
Und das war der große Unterschied.
Two roads diverged in a wood, and I -
I took the one less traveled by,
And that has made all the difference.